Filmreview: Jason Bourne

Endlich wieder Urlaub in der Heimat, das bedeutet, dass wir endlich wieder ein Kino besuchen können, das weniger als 20km von unserer Wohnung entfernt ist. Genau genommen sind es etwa 15 Minuten zu Fuß. Oder 5 Minuten mit dem Auto. Und das muss man ja ausnutzen! Wir haben uns also gestern den neuen Bourne Teil mit dem Titel „Jason Bourne“ angesehen.

Jason Bourne ist ein ehemaliger Geheimagent, der in den vorangegangenen Filmen „Die Bourne Identität“, „Die Bourne Verschwörung“, „Das Bourne Ultimatum“ auf der Suche nach seiner wahren Identität war und dabei mächtigen Gegnern gegenüberstand, die um jeden Preis verhindern wollten, dass er die Wahrheit erfährt. Trotzdem gelang es ihm, herauszufinden, wer er einst wirklich war, nämlich David Webb.

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Zum Film Jason Bourne

In „Jason Bourne“ lebt der ehemalige Geheimagent im Untergrund und schlägt sich mit Boxkämpfen durch. Eine ehemalige Verbündete nimmt Kontakt zu ihm auf, nachdem sie Dokumente über seinen Vater bei einem Hackerangriff auf die CIA erbeuten konnte. Ihr eigentliches Ziel waren jedoch Informationen über ein neues Geheimagentenprogramm, das noch viel gefährlicher sein soll, als das, an dem Bourne dereinst teilgenommen hat. Kurz nach der Kontaktaufnahme wird sie jedoch getötet und Bourne beschließt, den Hinweisen, die sie hatte, weiter zu folgen und mehr über seinen Vater und sich selbst herauszufinden.

Erneut kämpft er gegen die CIA, die in ihm eine Bedrohung sieht und ihn um jeden Preis ausschalten will. Insbesondere der CIA-Chef Robert Dewey (Tommy Lee Jones) befürchtet, dass Bourne sich an ihm rächen will und lässt nichts unversucht, ihn töten zu lassen. Seine gefährlichste Waffe ist hierbei der Auftragskiller, nur genannt „Asset“ (Vincent Cassel). Die Cyber-Spezialistin Heather Lee (Alicia Vikander) unterstützt die CIA ebenfalls dabei, Bourne zu finden, verfolgt dabei aber ganz eigene Ziele. Bourne erhält jedoch auch viel Unterstützung von ihr in seinem kampf gegen die CIA und den Direktor im besonderen.

Fazit zu Jason Bourne

Der Film steckt voller Action, Kampfszenen und Verfolgungsjagden. Ganz so, wie man es von einem Bourne Film erwartet. Die Charaktere entsprachen den klassischen Stereotypen: Der introvertierte Geheimagent, der böse Direktor, die naiv wirkende aber doch recht hinterhältige hübsche CIA-Mitarbeiterin, der eiskalte Killer.

Wer „Honest Trailer – The Bourne Trilogy“ gesehen hat, der wird auch in „Jason Bourne“ die typischen Szenen und Personen erkennen: Kämpfe in engen Räumen, Bahnhöfe, Verfolgungsjagden, alte grummelige Männer, mit Computern vollgestellte Räume, „Asset“. Kurzum, der Film „Jason Bourne“ entspricht allen Geheimagenten-Klischees.

Trotz aller Klischees ein toller Action-Film, den man sich auf jeden Fall anschauen sollte.

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5 Discussion to this post

  1. Tanjas Bunte Welt sagt:

    Hallo Tanja,

    ich habe die vorherigen Teile im TV gesehen, dafür reichte es mir. Irgendwie ist bei solchen Teilen nach dem dritten die Luft raus. Nachdem unser Kino umgebaut und nun höher Preise hat, überlege ich mir sehr gut, was ich mir denn wirklich gönne im Kino. Der fällt da für mich persönlich nicht in die Kategorie
    Liebe Grüße

    • Prüfkiste sagt:

      Ja, geht uns auch so. Gehen nur noch alle paar Wochen. In Stuttgart fährt man auch 20km zu einem halbwegs anständigen Kino. Dann noch Parkgebühren. Und Tickets. Für 3d sind wir so rund 35-40€ los für 2 Personen…

      • Tanjas Bunte Welt sagt:

        Das wird immer teurer. Wenn ich bedenke was ne BluRay kostet und die kann ich mir immer wieder ansehen und auf Pause drücken, wenn ich mal muss. Aber der Kinoflair ist eben nicht gegeben

  2. Tati sagt:

    Huhu Tanja,

    wir werden uns den Film auf jeden Fall ansehen, wollten schon letzte Woche gehen, da lief er aber bei uns noch gar nicht. 😉

    Eine schöne Restwoche und liebe Grüße – Tati

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