Fünf Serien von 2016/2017, die man gesehen haben muss

In der zweiten Hälfte jeden Jahres laufen in der Regel die besten Serien des Jahres an. Zumindest für uns gilt das. Wir lieben einfach Superhelden-Serien! Aber auch drei andere Serien haben es auf meine Favoritenliste geschafft.  Ja, ich weiß, nicht alle Serien sind erst im Herbst ausgestrahlt worden, aber wir haben sie größtenteils erst in der kühleren und dunkleren Jahreszeit angeschaut. Einige der Serien sind schon über die erste Staffel hinaus, die nächsten Staffeln laufen größtenteils innerhalb der nächsten drei Monate an, deshalb möchte ich euch hier meine bisherigen Favoriten auflisten. Auf die Liste geschafft haben es auch nur Serien, die ich komplett zu Ende geschaut habe, von daher fehlen hier sicherlich noch 2-3 Serien, die wir gerade erst anschauen.

The Night Manager

Jonathan Pine ist zur Zeit der Unruhen in Ägypten der Night Manager eines Luxushotels in Kairo. Als ihn eine Frau um Hilfe bittet, brisante Daten zu kopieren, die illegale Waffengeschäfte ihres Geliebten mit dem britischen Geschäftsmann Richard Onslow Roper belegen, verlieben die beiden sich. Jonatahan versucht, seine Geliebte zu retten, indem er sie aus der Stadt bringt, aber Sophie, so ihr Name, wird dennoch ermordet. Auch die britischen Behörden, die von Jonathan über den gepplanten Deal informiert wurden, tun nichts um den Deal oder den Mord an Sophie zu verhindern.

Als Jonathan einige Jahre später in einem Hotel in der Schweiz auf Roper trifft, ist Jonathan sofort fasziniert von dessen Geliebter, Jed. Wieder wendet er sich an die Behörden und stößt dieses Mal auf offene Ohren. Jonathan wird unter falscher Identität in den inneren Zirkel von Richard Roper eingeschleust, mit dem Ziel, dem Waffenhändler das Handwerk zu legen.

Die Serie hat mich von Anfang an gefesselt. Die Schauspieler sind überzeugend in ihren Rollen und die ganze Story sehr spannend. Ja, wenn man ehrlich ist, vieles ist vorhersehbar, aber das schadet der Serie in keinster Weise. Denn auch wenn die grundsätzliche Story keine großen Überraschungen birgt, so ist sind es doch die Nebenhandlungen, die dem ganzen sehr viel Tiefe geben. Für mich eine der besten Serien des letzten Jahres!

Stranger Things

An einem Montag im November des Jahres 1983 verschwindet in der fiktiven Kleinstadt Hawkins ein 12-jähriger Junge unter mysteriösen Umständen und löst damit Ereignisse aus, die eine ganze Kleinstadt völlig auf den Kopf stellen. Eine ausführliche Zusammenfassung zur Story findet ihr hier in meinem Review.

Für Mystery-Fans eine absolute Must-see Serie. Und die zweite Staffel kommt zu Halloween! Was ein Glück, dass in der Woche gleich zwei Feiertage sind und wir vermutlich frei haben werden!

Mr. Robot

2016 ist bereits die zweite Staffel um Elliot Alderson, einem extrem talentierten Hacker mit schwerer Persönlichkeitsstörung. Elliot leidet unter Angstzuständen und Halluzinationen. Zusammen mit der Aktivistengruppe versucht er unter der Leitung von Mr. Robot die Welt von dem Unternehmen eCorp zu befreien, dem sie alles Übel der Welt zuschreiben.

Bis zum Ende der zweiten Staffel ist nicht immer gleich zu erkennen, was wirklich passiert ist und was Elliot sich nur einbildet. Vieles was er seiner Psychiaterin erzählt scheint nur Einbildung zu sein, an anderes kann er sich zu Beginn der Serie nicht erinnern. Um die Spannung nicht zu nehmen will ich hier aber nicht weiter ins Detail gehen.

Für mich eine der besten Serien der letzten Jahre! Wer Thriller mag und/oder sich für IT und Hacking interessiert, der muss sich die Serie einfach anschauen! Mit ihrem Mix aus Genie und Wahnsinn und unvorhersehbaren Wendungen ist sie absolut fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute. Die dritte Staffel wurde übrigens sehr kryptisch für Oktober angekündigt:

Iron Fist

Während eines Flugzeugabsturzes kommen die Eltern von Danny Rand ums Leben, während er von Mönchen gefunden und an einen geheimen, mystischen Ort gebracht wird. Dort wird er zum Kämpfer ausgebildet und zum Wächter des Eingangs zu K’un-L’un ernannt. Doch 15 Jahre nach dem Flugzeugabsturz macht sich Danny auf den Weg in seine Heimat. Dort muss er zunächst die Welt davon überzeugen, wirklich derjenige zu sein, der  ist, nämlich der rechtmäßige Erbe von Rand Enterprises, zusammen mit den Kindern des vermeintlich verstorbenen Geschäftspartners seines Vaters.

Nicht nur muss er um sein Erbe kämpfen, sondern auch gegen die „Hand“, die versucht, sein Unternehmen für krumme Geschäfte zu missbrauchen und schlimmer noch, eine Gefahr für K’un-L’un. Gleichzeitig will er dem von der Welt tot geglaubten Harold Meachum helfen, der vermeintlich von der „Hand“ als Geisel gehalten wird.

Wir haben die Serie ziemlich schnell durch gehabt. Sie war so fesselnd, dass wir teilweise noch länger auf geblieben sind, nur um noch eine weitere Folge zu schauen! Klar, wie bei fast allen Superheldenserien war auch hier die Story relativ vorhersehbar, aber da die Serie ohnehin auf einem recht bekannten Comic basiert, ist das auch nicht so schlimm. Inwieweit die Serie von den Comics abweicht weiß ich nicht, ich bin kein besonders großer Comic-Fan. Gemein war aber das recht offene Ende, bis zur nächsten Staffel wird aber noch viel zeit vergehen. Leider!

Luke Cage

Luke Cage ist ein weiterer Superheld, der in New York wohnt. Seine Haut ist nach einem Experiment so fest geworden, dass ihm nichts und niemand etwas anhaben kann. Zudem besitzt er eine übermenschliche Stärke. Dennoch versucht er ein möglichst unauffälliges und ruhiges Leben zu führen. Er arbeitet bei seinem Freund Pop als Friseurgehilfe. Doch dann wird Pop von einem Kriminellen erschossen. Luke sinnt nach Rache und  nimmt den Kampf gegen den Gangsterboss Cornell „Cottonmouth“ Stokes auf, in dessen Diensten der Kriminelle stand, der Pop auf dem Gewissen hat. Zusätzlich bekämpft er dessen korrupte Cousine, eine einflussreiche Kommunalpolitikerin. Doch auch seine Vergangenheit bleibt nicht unangetastet und man erfährt viel über die persönlichen Motive Lukes.

Vor Luke Cage empfiehlt es sich, Jessica Jones anzuschauen, denn dort taucht er das erste Mal auf. Aber auch ohne Jessica Jones gesehenen zu haben, kann man Luke Cage sehen. Die Serie ist sehr düster und dunkel, vieles spielt sich nachts ab. Aber es passt sehr gut zur Story und auch zu Luke, der trotz allem was ihm widerfahren ist, ein freundlicher aber sehr trauriger Mann ist.


Von The Night Manager einmal abgesehen findet ihr alle Serien auf Netflix. The Night Manager dagegen ist über Amazon Prime abrufbar. Eigentlich müsste ich hier noch mehr Serien aufzählen, wie beispielsweise The Flash oder 13 Reasons Why. Übrigens schauen wir Serien ausschließlich auf Englisch, die deutsche Synchro gefällt uns meistens gar nicht!
Und wie sieht es bei euch aus, habt ihr die Serien auch schon gesehen? Welche davon hat euch am besten gefallen? Oder fandet ihr sie am Ende sogar richtig schlecht? Erzählt mir davon doch einfach in euren Kommentaren!

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