Nicht jammern, machen!

Nicht jammern, machen. Den Spruch habe ich auf einer Tasse gesehen, die die Firma eines ehemaligen Kollegen spendiert hat. Ich fand den Spruch so toll, dass ich die Tasse mitgenommen habe (er hat sie mir ganz offiziell geschenkt!). Gerade als ich beschlossen haben zu dem Thema einen Blogbeitrag zu verfassen, habe ich die Blogparade „Lebst du schon, oder träumst du noch?“ von Claudia Bäumer entdeckt. Das Thema passt denke ich ganz gut.

Nicht jammern, machen.

Wer kennt das nicht aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis und vor allem von sich selbst? Etwas in unserem Leben geht uns gehörig auf die Nüsse, und zwar so sehr, dass wir uns darüber beklagen. Das ist auch in Ordnung, solange diese Sache nicht überhand nimmt und sich langfristig negativ auf unser Leben auswirkt. Sobald wir aber ständig an das denken, was uns stört, fangen viele von uns auch an, sich permanent und andauern darüber zu beklagen. Der Kollege beschwert sich beinahe täglich über den blöden Chef und die dumme Arbeit, die er machen muss. Die beste Freundin heult uns die Ohren voll, dass der Kindergarten neben ihrem Wohnhaus so laut ist. Der Bruder erzählt jedes Mal, dass er kein Geld für ein neues Auto hat, weil doch die wöchentlichen Sauftouren mit den Kumpels so teuer sind. Ihr hört ihnen geduldig zu, und zwar Tag für Tag für Tag. Vielleicht seid sogar ihr einer der dreien! Unzufrieden mit der Figur, dem Job, der Wohnung, den Freunden, dem ganzen Leben.

Aber und Fragezeichen

Diese Unzufriedenheit kann extrem belastend werden, weil sie irgendwann unseren Alltag bestimmt. Irgendwann wir uns klar, dass wir etwas verändern müssen. Und da ist es, das große ABER, meistens in Kombination mit drei ganz großen Fragezeichen. ABER, ich schaffe es doch eh nicht, ABER, das klappt ja nie. Was soll ich tun? Und wenn es doch nicht klappt? Nicht jammern, machen! Natürlich weiß man nicht, ob die Veränderung den gewünschten Erfolg bringt! Aber eines ist klar, wenn man nichts macht, dann passiert auch nichts! Man hat im Leben drei Optionen: Love it, change it or leave it (Liebe es, verändere es oder lasse es zurück). Lieben tut ihr das, was euch stört ganz sicher nicht, also bleibt nur, es zu verändern oder zurückzulassen.

Veränderung

Veränderung ist schwer, sie erfordert oft Mut und viel Willenskraft. Ein Gespräch mit dem Chef, der vielleicht gar nicht weiß, dass euch die Arbeit so anödet und seine doch eigentlich witzig gemeinten Sprüche auf euch verletzend wirken, kann die Situation verbessern. Und wenn nicht, dann gibt es noch Option drei, einen neuen Job suchen und kündigen (für die ganzen harten Fälle auch in umgekehrter Reihenfolge). Zum Abnehmen muss man seine Gewohnheiten ändern (mehr Bewegung, weniger ungesundes Essen, eventuell auch weniger Essen generell), Geld kann man nur sparen wenn man es nicht ausgibt und für mehr Ruhe muss man eventuell auch mal umziehen. Aber eines ist ganz klar, nur vom rumjammern wird sich nichts verändern. Deshalb stellt euch oder den Jammerern beim nächsten Mal einfach die Frage „Und was tust du gegen dein Problem?“. Ich möchte fast wetten, dass die meisten mit „Nichts!“ antworten werden. Dann sagt ihnen und euch, dass es dann nicht so schlimm sein kann und das dauernde rumgejammer nur nervt!

Und wer jetzt sagt, dass es so schwer ist, etwas zu verändern, dem sage ich aus eigener Erfahrung, das es das nicht ist! Man muss nur einfach mal anfangen! Nach der Arbeit nicht erst auf die Couch zum ausruhen, sondern die Tasche abstellen, umziehen und Sport machen. Einfach am Wochenende eine Bewerbung schreiben. Neue Wohnungen anschauen. Die Kumpels mal fragen, ob man statt in der Kneipe nicht abwechselnd bei sich daheim Bier trinken will. Oder es einfach ganz lassen. Seit Anfang April mache ich mindestens 5 mal die Woche Sport. Direkt nach der Arbeit. Ich kaufe fast keinen Süßkram mehr, die Weihnachtsschokolade ist immer noch nicht vertilgt. Nach einem besseren Job schaue ich immer, man kann ja beispielsweise zunächst einmal seine Profile bei Monster oder Xing oder wo auch immer aktuell halten. Was auch immer euch stört, es ist wichtig, dass ihr etwas an eurem Leben verändert, denn nur dann könnt ihr daran arbeiten, das Problem zu beseitigen.

Natürlich ist eine Veränderung keine Garantie für eine Verbesserung. Im Haus der neuen Wohnung kann auch später eine Großfamilie einziehen, im neuen Job nervt nicht der Chef, sondern die Kollegin und nun muss man nach den Saufabenden daheim plötzlich am Sonntag nochmal putzen. Aber wenn ihr nicht endlich damit anfangt, träumt ihr noch weiter euer besseres Leben als eure Träume zu leben! Lasst euch nicht entmutigen, Rückschläge gehören zum Leben dazu, Man muss nur einmal mehr aufstehen als man hinfällt. Also, hört auf zu jammern und macht einfach!

In diesem Zusammenhang möchte ich euch auch noch einmal meine Minireihe „Verwirkliche deine Träume“ vorstellen:
Teil 1
Teil 2
Teil 3

Und wie sieht es bei euch aus? Gehört ihr auch zu denen, die viel jammern? Oder jammert euch ständig jemand die Ohren voll? Habt ihr bereits etwas verändert in eurem Leben oder plant es? Was war das, wie habt ihr es angestellt? War das Ergebnis zufriedenstellend? Ich freue mich schon auf eure Erfahrungen!

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11 Discussion to this post

  1. Liebe Tanja, dass eBook zur Blogparade ist nun online: https://lebensduft.net/2016/06/17/ebook-traeume-nicht-dein-leben-lebe-deinen-traum/
    Vielen Dank nochmal, für deinen tollen Blogbeitrag. Alles Liebe, Claudia

  2. Hallo Tanja, dein Beitrag hat mir richtig gut gefallen. In deinem Text erkenne ich mich auch teilweise ?
    LG tanjatofollow

  3. SHH sagt:

    Hallo Tanja,
    Wer jammert fühlt sich hilflos und unfrei. Wer sich für Veränderungen entscheidet ist frei. Wir sind ein freies Land- nur die meisten sehen nur Regeln und Gesetze anstatt Lücken und damit Chancen. Mao Tse Tung sagte mal: Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. Und so haben es die Chinesen gemacht – wir deutschen jammern und bauen Mauern (= Gesetzeshürden)
    Das sieht man gerade wieder beim Thema „Digitalisierung“
    Die einen fürchten sich znd rufen nach Regeln – die anderen hängen sich rein.

  4. Liebe Tanja! Herzlichen Dank für deinen tollen Artikel zu meiner Blogparade. Deine Zeilen bringen es unverblümt auf den Punkt „Nicht jammern, tun!“ Um sein Ziel zu erreichen, dafür muss man manchmal ein Risiko eingehen, Veränderungen zulassen und mutig seinen (neuen) Weg gehen.
    Dein Artikel macht Mut und motiviert, seine Ziele anzugehen und der Jammerei ein Ende zu setzen!
    Alles Liebe, Claudia Bäumer

  5. Sehr schön Tanja, genau auf den Punkt.
    In meinen jüngeren Jahren, habe ich sicherlich viel mehr gejammert und mich beklagt, als heute.
    Irgendwann habe ich aber damit angefangen für mich genau dann Veränderungen anzupacken. Auch auf die Gefahr hin, mal einen guten oder auch Sauguten Job zu verlieren (zum Beispiel) oder auch mal die Frau verlassen (sprich Scheidung)und, und …
    sicherlich nicht immer zum Vorteil für mich, aber hätte ich nicht, was wäre dann, oh mein Gott blablabla… das war dann auch keine Option hinterher.
    Heute bin ich ruhiger und gelassener. Ich weiß aber auch, bei mir wird nicht mehr viel passieren, auch wenn ich jammern würde.
    Es ist eben wie es ist.
    LG Ede

    P.S. einen Sache hätte ich gerne noch angemerkt:
    Ich weiß nicht ob es bei mir an meinen Einstellungen liegt, oder bei dir. Teilweise, insbesonders die hellen Textpassagen, kann ich nicht lesen.

    • Prüfkiste sagt:

      Hallo Ede! Veränderungen sind oft schmerzhaft, man muss ja etwas gewohntes, oft auch liebgewonnenes loslassen. Aber meistens wird es danach doch besser.
      Wegen dem Text guck ich morgen Abend nach der Arbeit mal. Bei mir sah es eigentlich recht gut aus…

  6. Hallo Tanja,
    jammern können wir Menschen alle gut und ab und zu darf man das auch. Man sollte danach aber immer etwas gegen den Zustand über den man gejammert hat ändern, wenn es geht.
    Schönen Abend noch

    • Prüfkiste sagt:

      Ja, etwas jammern gehört dazu, ich glaube, wir Deutschen sind da auch Weltmeister im Jammern und Beklagen. 😉

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